Werte Jagdkameradinnen und Jagdkameraden,

 

anlässlich einer Drückjagd im Staatswald Friedrichswald-Beurenkern am 7. Dezember hatte ein Jäger ein besonders seltenes Weidmannsheil: Er erlegte einen sehr alten, stark zurück gesetzten Recken! Der Erlegungsort befand sich im rotwildfreien Bereich des Reviers.

 

 

Dieser Hirsch wurde in den zurück liegenden drei Jahren während der Brunft in Grenderich bestätigt und wurde dort auf den Namen „Methusalem“ getauft. Am 17. September diesen Jahres wurde er in dem an den Staatswald angrenzenden Revier Treis einmalig von einer Wildkamera aufgenommen.

 

Hirsch Wildkamera

 

Die Entfernung zwischen Grenderich und Treis beträgt etwa 15 Kilometer. Vielleicht hatte sich der alte Recke den Bereich um den Staatswald als Alterssitz auserkoren.

Die Frage aller anwesenden Jäger beim Legen der Strecke war natürlich: wie alt ist der Hirsch? Um diese Frage beantworten zu können, wird uns der Erleger den Kiefer zur Verfügung stellen, den wir anschließend von Herrn Andreas Schatz bewerten lassen. Wir hoffen, dass wir die Trophäe auch anlässlich unserer Versammlung am 10. März 2018 in Altstrimmig zeigen können.

Auf der Versammlung wird Herr Andreas Schatz als Gastredner über das von ihm weiterentwickelte Verfahren der Altersbestimmung nach dem Zementzonenverfahren referieren. Bitte den Termin vormerken, das wird bestimmt ein interessanter Vortrag!

Abschließend bleibt uns nur noch übrig, Ihnen ein besinnliches Weihnachtsfest, einen guten Rutsch ins Neue Jahr im Kreise Ihrer Familien und Freunde und viel Weidmannsheil zu wünschen.

 

 

Ihr Vorstand

(Karl Steinhoff)